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Die psychische Seite der Abnahme - Erfolg vs. Misserfolg

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    • 11. Okt 2013 20:42
    • Mein Ventil war immer Sport. Durch sport war ich entweder total erschöpft oder maßlos glücklich. Das hat sich allerdings durch meine bipolare Störung geändert. Teilweise bin ich unfähig in meiner Freizeit überhaupt etwas zu tun. Ob nun essen oder sport oder sonst was. Zugenommen hab ich dann die letzten fünf jahre im Ausland. Ich hätte mir mal nen Kopf machen sollen, was ich esse und das ich regelmäßig esse. Vielleicht bekomme ich das ja hier hin. Lg beeke
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    • 11. Okt 2013 20:08
    • Hallo, damals mit 21- hatte ich nicht wirklich oft Hunger. Wenn es mir emotional schlecht ging, hab ich mich in die Ecke verkrümelt und geschlafen oder gelesen und mich damit abgelenkt. dann kam ein ordentlicher Schub Depressionen mit Schlafproblemen. Dafür gab es Tabletten. "Vorsicht, die machen Hunger auf Süßes" was hab ich den Arzt innerlich "ausgelacht". ich und süßes. aber ZACK von Mai bis November 16kg rauf. und in der Zeit hab ich auch gelernt, wofür Essen toll ist. Bei Frust ist du Schokolade, die Kollegen nerven "gönn dir ne Pizza", hey da lief mal was gut, belohne dich mit einem Stück Kuchen. Irgendwann war Essen keine Nahrung mehr sondern ein Allheilmittel für alles mögliche. und so bin ich irgendwann auf über 75kg gerutscht. Hoffe sehr, das ich Essen bald wieder mit Nahrungsaufnahme verbinde und nicht als Emotionsausgleich... Befürchte aber, das es schwer wird. Denn buhu, leider schmecken Schokolade usw meist ja auch noch so verdammt lecker!
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    • 06. Okt 2013 01:08
    • Ein spannendes Thema :-).

      Ich schaffe es seit Jahren nicht mir die Frage zu beantworten, warum ich zu viel esse.
      Ich war schon als Kind nie sehr dünn, aber auf keinen Fall übergewichtig. In der Pubertät hatte ich schwierege Zeiten, in denen ich aber nicht dick, sondern sehr dünn geworden bin und das nicht aufgrund von äußerem Druck, sondern es passierte einfach.
      Vielleicht habe ich dann begonnen mir über Essen etwas Gutes zu tun. Ich esse sehr gern und habe es immer schon genossen.
      Viele Jahre habe ich dann mit moderatem Übergewicht vor mich hin gelebt. Ich hatte immer den Plan abzunehmen, habe es ab und zu mal geschafft, aber eigentlich war es nie ein Großes Thema.

      Als dann die Kinder kamen, geriet alles aus den Fugen, in den Schwangerschaften ging es mir richtig schlecht und ich habe es gerade geschafft zu arbeiten und danach zu schlafen. Schlecht war mir ununterbrochen, außer wenn ich gegessen habe. Nach den Geburten habe ich zuerst ein wenig abgenommen, habe dann aber schnell zugelegt. Meine wenige Freizeit habe ich mit Musik gefüllt und der strenge Organisisation ließ keine Zeit, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder mal laufen zu gehen.
      In diesem Frühjahr bin ich an einen Punkt gekommen, an dem nichts mehr ging. Ich war seit 2 Jahren ununterbrochen krank und merkte langsam, dass das Übergewicht seine Spuren hinterlässt. Ich war immer sehr beweglich und sportlich aber plötzlich hatte ich ständig Schmerzen in den Gelenken und Füßen, konnte mich nicht mehr richtig dehnen und war sehr unglücklich. Dazu kommt das Problem, dass in meiner Familie mütterlicherseits Hochdruckerkrankungen verbreitet sind und ich Panik bekam.

      Für mich war dieser Abnehmversuch ein Neustart. Ich wollte mich endlich wieder um mich kümmern und achtsamer mit mir und meinem Körper umgehen. Bis jetzt ist es geglückt. Ich schaffe es viel häufiger mir Freiräume zu schaffen und fühle mich durch die gesündere Ernährung sehr fit. Bisher habe ich nicht den kleinsten Schnupfen trotz dreier röchelnder Kinder und Ehemann und fühle mich sehr gut. Ich glaube mittlerweile, dass ich gar nicht wahnsinnig dünn werden muss, aber ich muss auf mich und meinen Körper acht geben.

      Für mich ist dieses Programm Selbstpflege und ich schaffe es auch nur durchzuhalten, weil es mir gut damit geht.
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    • 05. Okt 2013 18:01
    • Haallöchen ;)

      Da ihr hier alle so ehrlich seid, werde ich auch ehrlich sein und meine Geschichte erzählen!

      Ich war immer ein kleines Mobbelchen, wobei ich früher durchaus Normalgewicht hatte.
      Aber irgendwann kam die Zeit, wo ich Zuhause auszog und wo meine Probleme anfingen (Damals war ich 18 Jahre). Die plötzliche Verantwortung, die ich zu dem Zeitpunkt noch nicht tragen konnte, sowie meine psychischen Probleme (u.a. Depressionen, selbstunsichere Persönlichkeitsstörung und soziale Phobie) ließen mich meine Bestimmung im Essen finden, dabei war Süßkram und Fettiges gerade eben gut genug...
      So habe ich in 3 Jahren 20 kg zugenommen... Aber auch das war icht richtig, denn ich war weiterhin unzufrieden, jetzt auch noch mit meinem Körper und meinem Gewicht!
      Was also tun? Da ich da nicht mehr alleine klar kam und drohte ganz abzurutschen holte ich mir vor zwei Jahren professionelle Hilfe. Nun bin ich wieder so stabil, dass ich es schaffe mich über einen längeren Zeitraum konstant wohlzufühlen, obwohl ich zeitweise wieder Stress habe.
      Ich habe gelernt den Stress nicht in Frustessen zu kompensieren sondern gehe dann lieber stundenlang mit dem Hund raus, höre Musik oder suche mir einen kompetenten Gesprächspartner.
      Mittlerweile fühle ich mich so sehr gut, dass ich mich an eine komplette Ernährungsumstellung rangetraut habe und nun vegetarisch lebe und das, obwohl ich immer nach dem Motto "Fleisch ist mein Gemüse" lebte und "Gesundes" nur anrührte, wenn mir gerade danach war, also im Prinzip gar nicht.
      Nun bin ich seit 3 Wochen hier und habe 1,6 kg abgenommen, was mich weiterhin bestärkt und motiviert, diesen Lebensstil weiterzuführen, zu mal mich meine Freunde auch schon darauf angesprochen haben (Ich muss wohl vor der MM-Anmeldung noch mehr gewogen haben...).
      Allerdings habe ich auch Angst, dass wenn ich Depressionen bekomme, ich wieder über die Stränge schlage...
      Mein eigenes Wohlbefinden und etwaiger Stress stehen also in engem Zusammenhang mit meinem Lebens- und Ernährungsstil und meinem Gewicht!
      Geht es mir gut, ernähre ich mich gut, was sich wiederum auf der Waage bemerkbar macht!
      Habe ich Stress, greife ich oftmals zur Schokolade oder zu Keksen, was sich aber leider auch auf der Waage bemerkbar macht...

      LG
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    • 05. Okt 2013 11:02
    • Erstmal toller thread!
      Ich bin zwar keine die durch psychische Probleme zugenommen hat, ich war einfach schon immer moppel! Aber ich glaube die Hänseleien und das Mobbing haben natürlich etwas zu dem Verlauf beigetragen! Als ich endlich da raus war, hab ich gut 15 kg angenommen, dann habe ich meinen Freund kennen gelernt und mit dem Studium begonnen. Also Stress und Schleckermaul.... Meine 15kg sind also wieder da und ich auf meinem Höchststand! Im Moment hab ich wohl die Seuche mit dem Haufen Problemen die zu mir kommen! Ich versuche mich zu beherrschen und das alles irgendwie anders als mit essen zu behandeln das klappt jedoch nicht immer... Zwischendurch würde ich am liebsten den ganzen Kühlschrank leer fressen und dann will ich weil ich auf der Waage war am liebsten nie wieder was essen beides halt sich meistens so 2-3 Tage Minimum! Gesund ist das nicht, vielleicht hilft es mir das wir nun gezwungen sind regelmäßig zu essen, da mein Freund am 24.09. als Diabetiker Typ I diagnostiziert wurde. Das hat mich auch total aus der Bahn geworfen und führte erstmal zum nix essen, er zwang mich dann dazu! Ich mach mir sorgen und ihn und bereite ihm wahrscheinlich noch mehr Probleme wie er schon hat... Weil ich nicht vernünftig mit Stress umgehen kann, war schon wieder kurz vor einem Nervenzusammenbruch...
      Naja falls jemand den ultimativ Tipp findet ;) immer nur her damit!
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    • 05. Okt 2013 10:06
    • Hallo Cara,
      ein sehr interessantes Thema :)
      Ich erzähle auch mal ein bissl... also ich hab eig. erst durch Stress und dauerhaft anhaltende Probleme zugenommen (und den Rest dann in der Schwangerschaft) ich hatte noch nie ein Leben ohne Probleme oder einfach nur mit Glück... es war in meiner Familie schon immer schwierig und die Probleme kamen (so fühlt es sich an) immer nur alle zu uns.Ich habe das ganze dann auch mit Essen versucht zu verdrängen.
      Ganz besonders schlimm war es in der Zeit als ich versuchte vor den Problemen in der Familie in der schule und bei der arbeit wegzurennen... ich hatte letztendlich so viel Stress das ich schon mit 18 kurz vorm Burnout war ...Danach kam dann die Zeit als ich versuche den Stress durch alkohol und feiern und jeden Tag fitnessstudio zu kompensieren... Hab in der Zeit auch gut abgenommen habe es aber selber überhaupt nicht wahrgenommen und hab so wieder aufgegeben.
      letztendlich hat mich mein verlobter daraus geholt und hat mein leben und mich komplett verändert! Ich bin sehr viel selbstbewusster und gelassener. Durch die Schwangerschaft und meine Tochter hab ich gelernt mich mehr um mich zu kümmern....
      Früher sind alle versuche abzunehmen gescheitert und ich würde sagen noch vor 2 Jahren wäre auch dieser versuch gescheitert aber durch meine erfahrungen und man sieht ja ich habe immer i.welche probleme gehabt und immer i.was gesucht um davor weg zu laufen und durch meinen Mann und meine Tochter bin ich jetzt endlich auf dem richtigen weg und schaffe es obwohl es in der Familie immernoch sehr schwer ist meinen Weg zu gehen ohne weglaufen zu müssen.

      ich glaube, dass jeder irgendwann einen Weg findet um Stress anders zu verarbeiten aber manchmal ist es halt ein langer weg bis dahin...
      Liebe Grüße Lene
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    • 04. Okt 2013 20:48
    • Ich habe da noch eine andere Dimension der psychischen Verfassung mit dem Abnehmen- ihr versteht schon... :
      Ich bin letztes Jahr ernsthaft psychisch erkrankt. Psychose (wünsch ich echt keinem), auf die grundsätzlich immer eine Depression folgt. Naja jedenfalls nehme ich ein Medikament, das das Sättigungsgefühl unterdrückt. Und insgesamt ist es wohl sowieso so, dass man bei psychischen Störungen - egal ob total drüber wie bei einer Manie oder total down wie bei einer Depression- das Gefühl fürs Essen verliert. Entweder man isst gar nicht mehr oder total hemmungslos. Frustesser werden das wohl kennen.

      In meiner psychotischen Phase habe ich ziemlich gut reingehauen und dabei nicht viel zugenommen, da ich ständig unter Strom stand- da war mein Verbrauch wohl höher... Seitdem ich die Medikamente nehme habe ich 17 kg in 9 Monaten zugenommen. Momentan nehme ich sehr wenig, was meinen Heißhunger nun auch stoppt. Naja genug zugetextet... Hab ja auch schon wieder n bisserl runter.
      LG Mel
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    • 04. Okt 2013 20:47
    • Ich muss auch sagen, dass ich für mich persönlich mittlerweile Sport als Dampfablasser gefunden habe, was aber einem persönlich hilft (ausser Mampfattacken) kann man glaub ich nur durch ausprobieren herausfinden. Wenn ich mich körperlich ausgepowert habe, habe ich schlicht und ergreifend keine Energie mehr mich über irgendetwas aufzuregen oder traurig zu sein.

      Gespräche mit einer Vertrauensperson sind auch immer gut, hilft mir nur nicht, da ich immer das Gefühl habe, dass mich eh keiner versteht. Stimmt wahrscheinlich nicht, aber das Gefühl sitzt halt in mir so drin. Habe manchmal so das Gefühl, dass sich jeder Seelenklemptner über meinen Besuch freuen würde. ;-)

      Jeder muss halt immer für sich heraus finden was ihm/ihr am Besten tut und in der "Erprobungsphase" auch mal Rückschläge in Kauf nehmen, aber ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu. Wenn man mit sich und seinem s.g. Innenleben im Reinen ist, klappt auch das mit der Abnahme besser. Wobei es natürlich auch "Kandidaten" gibt, die bei Stress oder Trauer das Essen fast komplett einstellen, (was ich allerdings langfristig bedenklich finde), die dann aber aus gegebenen Umständen bei negativen Gefühlen auch abnehmen.
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    • 04. Okt 2013 20:40
    • Ich finde, es kommt ganz auf den Blickwinkel an. Mir geht es gut, weil ich abnehme und weil ich zu Rauchen aufgehört habe. Das erfüllt mich mit Stolz und gibt mir auch ein ganz anderes Selbstbewusstsein.
      Stress auf Arbeit bin ich schon gewohnt, seit ich meine Lehre in der Gastronomie begonnen habe - vor 27 Jahren.
      Aktuell habe ich zwei Jobs, eine Riesenbaustelle zu Hause, einen Ehemann in der Midlifecrisis und einen 11-jährigen Sohn in der beginnenden Pubertät. Also Stress hat für mich nichts mit Essen zu tun.
      Im Gegenteil, die Abnahme bewirkt, das ich an vieles entspannter herangehe. Wenn mir mal der ganze Trubel zuviel wird, schnappe ich mir mein Badezeug und gehe schwimmen, das macht den Kopf frei. Die Zeit dazu muss ich mir freischaufeln, aber das klappt meist irgendwie.
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    • 04. Okt 2013 20:38
    • Ich habe meine ersten Kilos zugenommen, als ich noch Zuhause gelebt habe und mein erster Freund sich von mir getrennt hat. Zusammen mit einer kaputten Familie (Mutter zweifach geschieden und Alkoholikerin) und zwei kleinen Brüdern, für die ich mich irgendwie verantwortlich gefühlt habe, konnte ich das wohl alles nicht anders verarbeiten. Mein Höchstwert waren 75 kg bei 1.72m. Klar, es hätte mehr sein können. Aber für mich war es schon viel... es war die Grenze zum Übergewicht.

      Ich habe immer mal wieder versucht abzunehmen, aber es nie durchgehalten, nie die Disziplin gehabt.

      Ein paar Probleme wie Reiseangst, Männer oder Stress im Beruf haben dazu geführt, dass ich in eine Phase kam, in der ich kaum vernünftig essen konnte - also grad das Gegenteil! Mir war oft unwohl und ich hatte dann eher Angst etwas zu essen... naja und so fiel schon das ein oder andere Kilo... aber wirklich gesund war das teilweise auch nicht.

      So bin ich dann hierher gekommen und hatte noch 65 kg übrig. Mit MM habe ich das erste Mal seit vielen Jahren das Gefühl gehabt, Kontrolle über mein Ernährungsverhalten zu haben und vor allen Dingen: Ein vernünftiges Ernährungsverhalten zu haben. Naschen ohne schlechtes Gewissen! - es war ein Traum! Ich bin sehr glücklich darüber und es hat mich zu dem Gewicht gebracht, das ich haben wollte.

      Jetzt mache ich die Erfahrung, dass das alte "Ich" immer noch in mir schlummert. Es ist nicht abgelegt, nur weil ich abgenommen habe oder weil ich ja jetzt ein System habe, was mir hilft, gesund zu essen.
      Mein Leben könnte sich - beruflich wie privat - in den nächsten 2-3 Monaten total verändern und das bringt sehr viele Fragen mit sich und auch Belastungen, denen ich in den letzten 1-2 Wochen nicht ohne "Fresstage" standhalten konnte.
      Ich möchte das "alte Ich" aber gern bekämpfen, denn es macht es nicht besser. Ich möchte mich gern vernünftig ernähren, egal was kommt, denn man tut sich selbst eigentlich nichts Gutes damit...

      Ich freue mich, dass ihr etwas zu diesem Thema geschrieben habt :)
      Danke schön.

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    • 04. Okt 2013 20:07
    • Meine Freundin in fast der gleichen beruflichen Situation, Dauerstress und ständig neue Ungeheuerlichkeiten aus der "Gesundheitsverwaltung", lassen sie dünn und dünner werden.
      Bei mir passiert genau das Gegenteil, ich werde je höher der Stress und Druck dicker. Da ist schon zu unterscheiden ,es gibt Stressesser und welche die appetitlos werden, unter gleicher Voraussetzung.
      Auch Spannungstrinken ist nicht Pktarm. Das ist etwas zum Betäuben wird geglaubt, hilft aber nicht wirklich. Häufig ist es eine Einschlafhilfe.
      Selbst nehme ich Schlaftees, Nervenwohl tee ect, also alles was beruhigt . Und mir hilf zu schlafen,- ohne Kopfkarussell, denn das läß mich essen und essen.

      Die meinige Berufwelt ist um vieles in den letzten 8 Jahren härter geworden, auch Leistung wird einfach nicht bezahlt.Fertig.Schreibfehler .Pech gehabt 5 STD weg, ätschibätschi.Verwaltungsfehler ,besser aufpassen , dädädä.

      Wenn es ganz hart im Job kommt ,gehe ich dann auch zu Arzt, bestimmte Situationen sind alleine auch oft nicht zu bewältigen und erst recht nicht mit Alkohol oder ich mampf bis alles wieder gut ist.
      Ansonsten muss ich FemmeFatale recht geben
      :
      Fakt ist jedoch: Je BESSER es mir psychisch geht - desto BESSER klappt meine Abnahme und umgekehrt.
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    • 04. Okt 2013 19:54
    • Ja Cara, ich bin leider auch ein totaler Frust und Streßesser... wenn es mir schlecht geht, dann muß ich essen.... das ich dieses Jahr so gut und problemlos abgenommen habe, habe ich zum größten Teil meinem Liebsten zu verdanken, wenn man glücklich ist und unterstützt wird, obwohl der Liebste einen liebt wie man ist... dann flutscht es einfach. Aber im Moment bin ich auch in der herbstdepression und es fällt mir auch nicht leicht, das Gewicht zu Halten... bei mir wechseln im Moment Freßtage ( nur abends, schreib ich oft gar nicht mehr auf) und brave MM Tage ab. Nur deshalb gehe ich wohl nicht auf , wie Hefeteig.
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    • 04. Okt 2013 18:02
    • Hey Cara,

      sehr interessanter Thread!
      Dazu könnte ich Romane schreiben :D

      Ich war/bin schon immer Frust/Trauer/Schmerz/sonstwas - Esserin gewesen.
      & es ist heute noch schwer für mich Probleme anders zu bewältigen.
      Ich rauche nicht.. ich besauf mich nicht.. also WIE betäuben, wenns mal hart auf hart kommt.

      Mittlerweile schaffe ich es öfter mich durch Sport, Aufräumen, gute Musik oder Fotografie abzulenken.
      Die größte Ablenkung bietet mir dabei aber mein Freund :D
      Der ist dann mein Ventil sozusagen :D .. Hauptsache es klappt :D

      Fakt ist jedoch: Je BESSER es mir psychisch geht - desto BESSER klappt meine Abnahme und umgekehrt.

      Liebe Grüße :-)
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    • 04. Okt 2013 17:54
    • Hallo ihr Lieben,

      ich möchte mich heute mal einem Thema widmen, was wie ich finde ganz nah mit der Thematik des Abnehmes verwoben ist.

      Welche Rolle spielt die psychische Verfassung bei der erfolgreichen Abnahme?
      In welchem Zusammenhang stehen Gefühle wie Kummer, Stress, Frust oder Glück mit unserem Essverhalten und der Fähigkeit, uns selbst zu disziplinieren?
      Wie findet man einen Weg, die eigenen Emotionen nicht über das Essen zu regulieren - welche anderen Ventile gibt es, bzw wie kann ich mein Ventil finden?

      Ein spannendes Thema, wie ich finde und ich würde mich freuen, wenn wir ein wenig unsere Erfahrungen und Gedanken, sowie unser Wissen austauschen könnten :)

      Liebe Grüße
      Cara