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Informationen zum Body Mass Index
Mithilfe des BMI Rechners ist es Ihnen möglich, bequem Ihren BMI auszurechnen, der Ihnen durch die Eingabe von Körpergewicht, Geschlecht und Größe mitteilt, ob sie laut BMI im normalen Bereich liegen oder ob sie an Über- oder Untergewicht leiden.
Deutschland wird immer dicker! Die FAZ berichtete am 02. Juni 2010:
„Mehr als jeder Zweite in Deutschland leidet an Übergewicht. Im vergangenen Jahr waren nach dem sogenannten BMI insgesamt 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland übergewichtig, 60 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.“
Quelle: http://www.faz.net, weitere Informationen finden Sie unter http://www.gbe-bund.de
Die Ergebnisfelder nach WHO
Die WHO „World Health Organisation“ nahm eine Klassifikation vor, die auch für uns maßgeblich ist.
- unter 18: Sie haben Untergewicht.
- 18-25: Sie liegen im Bereich des Normalgewichts.
- 25-30: Sie haben Übergewicht- fühlen sie sich aber gesund, so besteht kein Grund zur Sorge.
- 30-40: Adipositas Grad I und II, Sie haben starkes Übergewicht und sollten dringend abnehmen.
- Über 40: Adipositas Grad III; Sie sollten einen Arzt konsultieren, bevor Sie auf eigene Faust eine Diät starten.
BMI bei Schwangeren, Kleinkindern und Menschen mit Amputationen
Schwangere sollten sich auf Ihr Kind konzentrieren und nicht versuchen abzunehmen, da dies für das Kind sehr schädigend sein kann. Daher kann es auch keine Aussage über den „gesunden“ BMI bei Schwangeren geben. Dennoch ist eine gesunde Ernährung auch für Schwangere wichtig. Bevor Sie allerdings ein Abnehmprogramm starten, müssen Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
Leider sind immer mehr Kinder bereits im Kleinkindalter übergewichtig, was diese in ihrer gesunden Entwicklung stört und schon früh für die Kinder Risiken bildet, die grundsätzlich nicht mit ihrem Alter vereinbar sind. Dies liegt zum Teil an ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung, da sich Kinder heute immer mehr vor dem Computer aufhalten statt zum Spielen rauszugehen. So berichte der Stern ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen in einem interessanten Artikel:
„Nutella aufs Brot? Von wegen. Sie trinken Nutella. Kippen sie runter wie eine große Cola. Die kompletten 400 Gramm, flüssig gemacht in der Mikrowelle. Ohne zu kotzen. Sie futtern nachts Pizzen. Ungebacken und heimlich aufgetaut unterm Bett.“
Um einen Anhaltspunkt zu haben, ob ihr Kind bereits jetzt zu den Risikopatienten im Bereich Herz-Kreislauferkrankungen gehört, können Sie der BMI Tabelle für Kleinkinder auf abnehmen.net entnehmen.
Auch Menschen denen aus tragischen Gründen ein Körperteil amputiert wurde, wollen abnehmen bzw. wissen wie hoch ihr normal BMI ist. Liegt eine Amputation vor, so muss man durch eine Korrekturzahl die theoretische Körpermasse „m“ bestimmen. Dadurch wird das Gewicht des fehlenden Körperteils durch eine Konstante ausgerechnet und zur Maße (also dem Gewicht) zugefügt. Die Konstanten sind folgende. Hand: 0,008; Unterarm: 0,023; Oberarm: 0,035; Fuß: 0,018; Unterschenkel: 0,053; Oberschenkel: 0,116
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index#Berechnung_bei_fehlenden...
Wiegt zum Beispiel ein Mann 100 kg und hat den gesamten Arm amputiert, so benötigt man die Konstanten für Hand, Unterarm und Oberarm – addiert ergeben die Konstanten den Gesamtwert: 0,066, was zu einem theoretischen Gewicht des Arms von ca. 7 kg führt. Damit wiegt der Mann im Beispiel theoretisch 107 kg.
Aussagekraft des BMI
Aufgrund der unspezifischen Ausgangsgröße „Masse“ kann der BMI keine Aussage darüber machen, ob bei der jeweiligen Körpermasse ein überproportionaler Fett- (Übergewicht, Adipositas) oder Muskelanteil (Bodybuilder) vorliegt also der betroffene Mensch übergewichtig oder muskulös ist. Diese Unterscheidung ist aber hinsichtlich des Aussagewertes zentral, so dass der BMI-Wert - neben der Ergebnisverzerrung bei steigender Körpergröße und ähnlicher Statur - nur begrenzt anwendbar bzw. aussagefähig ist.
Insbesondere problematisch ist die Anwendung des BMI bei Sportlern mit einem hohen Anteil an Muskelmasse. Aufgrund der hohen Dichte des Muskelgewebes erreichen diese oft BMI-Werte, die ein Übergewicht implizieren.
Maßgeblich für ein Übergewicht ist jedoch der Anteil des Fettgewebes, über den der BMI keine Aussage treffen kann. Aus diesem Grunde sollte bei der Beurteilung grundsätzlich auch der Körperfettanteil gemessen und berücksichtigt werden.
Darüber hinaus spielt insbesondere in medizinischer Hinsicht der Körperbau zur Beurteilung der individuellen Gesundheit eine Rolle. So kann ein Mensch mit breiter Hüfte und/oder breiten Schultern ohne gesundheitliche Beeinträchtigung mehr Masse haben als ein zierlicher Mensch.
Lesen Sie mehr über das Thema BMI
- http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index Wikipedia Eintrag zum Thema Body Mass Index
- http://apps.who.int/bmi/ WHO - World Health Organisation
- http://www.gbe-bund.de/ Gesundheitsberichterstattung des Bundes








